Nordwesteuropa Konferenz

Deutschland, die Niederlande und Skandinavien müssen intensiver kooperieren, um sich als attraktive Wirtschaftsregion gegenüber anderen Großräumen zu behaupten. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der ersten Nordwesteuropa-Konferenz in Hamburg am 23. November 2012. Die gemeinsamen Qualitäten, die maritime Infrastruktur, die Nähe zur Offshore-Energie und die verfügbaren Flächen machen die Region zum idealen Standort für die Wirtschaft. Mehr als 200 Unternehmer aus den Sparten Logistik, Energie und Handel waren auf Einladung von fünf deutschen Auslandshandelskammern (AHK) und der Handelskammer Hamburg an die Elbe gekommen. Hauptredner war Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts.

Die Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland realisieren im Verhältnis zu Deutschland ein Handelsvolumen von 256 Milliarden Euro. „Gerade in den Jahren der Krise hat sich gezeigt, dass entlang der Nord- und Ostseeküste das neue Kerneuropa entsteht“, analysiert Thomas Hoyer, Hamburger Logistikunternehmer und Präsident der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK). „Hier werden die Weichen für die künftige wirtschaftliche Bedeutung der EU gestellt.“ Die Staaten des Nord- und Ostseeraums seien von vergleichbaren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Megatrends bestimmt. „Wichtig ist, dass die Politik die Interessen dieser starken europäischen Region zielgerichteter formuliert und Netzwerke von Unternehmen stärker fördert“, so Hoyer.

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